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Gerd Müller in Bangladesch und Indien

28.02.2020

Gerd Müller hat in dieser Woche Bangladesch und Indien besucht. Zunächst besichtigte Gerd Müller 2 Textilfabriken in Dhaka. Eine der Fabriken produziert bereits nach den Standards des Grünen Knopfes – dem neuen staatlichen Siegel für sozial und ökologisch hergestellte Textilien.

Hierzu sagte Gerd Müller:

„75 Millionen Menschen arbeiten in der Textilindustrie – häufig unter katastrophalen Bedingungen. Das hat uns in Bangladesch die fürchterliche Katastrophe von Rana Plaza vor Augen geführt, bei der 1.136 Menschen starben. Mehr Konsum bei uns darf nicht zu weniger Menschenrechten bei anderen führen. Wir müssen Globalisierung gerecht gestalten. Deswegen haben wir mit dem Grünen Knopf das erste staatliche Textilsiegel eingeführt, damit sich die Menschen in Deutschland beim Einkauf für sozial und ökologisch hergestellte Hosen, Rucksäcke oder T-Shirts entscheiden können,“ so Gerd Müller.

Gerd Müller beim Besuch der Textilfabrik Tivoli Apparels Ltd. in Bangladesch, Dhaka.
© Ute Grabowsky/photothek.net

Am zweiten Tag seiner Reise besuchte Gerd Müller das Flüchtlingscamp Kutupalong. Im größten Flüchtlingscamp der Welt leben über 600.000 aus Myanmar geflüchtete Rohingya, darunter viele Kinder. Insgesamt sind eine Million Rohingya vor Verfolgung und Gewalt in Myanmar nach Bangladesch geflohen. Dazu Gerd Müller: „Wir werden die Zusammenarbeit mit Myanmar aussetzen, bis die Regierung eine sichere Rückkehr der Flüchtlinge ermöglicht und mehr für den Schutz der muslimischen Minderheit unternimmt.“

 

An Tag drei besuchte Gerd Müller in Indien eine Teeplantage, einen Marmorsteinbruch und einen Reisanbaubetrieb. Hier verschaffte er sich einen Überblick über die Arbeitsbedingungen und das Ausmaß der Kinderarbeit.

Indien ist unser globaler Partner – entscheidend für Stabilität, den globalen Klimaschutz und die Welternährung.

Zum Abschluss seiens Besuches in Indien besuchte Gerd Müller zusammen mit Friedensnobelpreisträger Kailash Satyarthi eine Unterkunft für misshandelte Kinder. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, Kindern, die Opfer von Gewalt und Kinderarbeit sind, eine Zukunft zu geben.

Gerd Müller und Kailash Safyarthi, Nobelpreisträger im Multi Ashram – Bachpan Bachao Andolan in Indien, Neu-Delhi, hier mit Kindern, die von Kinderarbeit befreit wurden.
© Ute Grabowsky/photothek.net

Beitragsbild: © Ute Grabowsky/photothek.net

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