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Gerd Müller in Nigeria, dem Sudan und Ägypten

07.02.2020

Gerd Müller ist derzeit auf Staatsreise in Afrika. Er besucht Nigeria, den Sudan und Ägypten.

 

In Nigeria besuchte Gerd Müller unter anderem eine Neugeborenenstation eines staatlichen Krankenhauses:

Gerd Müller besucht das Nyangya General Hospital in Nyangya, © Ute Grabowsky/photothek.net

„Die Bevölkerung Nigerias verdoppelt sich bis 2050. Dann wird jeder 10. Mensch auf der Erde Nigerianer sein. 5,5 Kinder gebärt eine nigerianische Frau im Schnitt. Viele Frauen haben keinen Zugang zu Verhütungsmitteln.
Immer noch sterben viele Mütter bei der Geburt. Wir unterstützen ein Programm der Rotarier, bei dem Frauen Zugang zu Verhütungsmitteln bekommen und medizinisch versorgt werden.“

Des Weiteren besuchte Gerd Müller ein Berufsbildungszentrum im Nordosten Nigerias:

„Nach mehrfacher Zerstörung durch Boko Haram wird es nun von mir eingeweiht. Es ist Teil eines umfassenden Programms zum Aufbau von Struktur und und Bildungseinrichtungen im Nordosten Nigerias, welches wir gemeinsam mit der EU durchführen. Die Jugend hier braucht Ausbildung, die Häuser müssen wieder aufgebaut werden. Mit Berufsbildungszentren setzen wir wichtige Zeichen gegen Terrorismus, indem wir der Jugend eine Zukunft aufzeigen und aufbauen was zerstört wurde.“

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Die Reise ging weiter in den Sudan, wo Gerd Müller am Donnerstag ein SOS Kinderdorf in Karthum sowie ein Berufsbildungszentrum besuchte. Neben wichtigen Regierungsgesprächen unter anderem mit Premierminister Abdalla Hamdok sprach Gerd Müller auch mit Frauenrechtlerinnen im Rahmen des Aktionstages gegen weibliche Genitalverstümmelung:

 

„Der Sudan gehört zu den Ländern mit der brutalsten und flächendeckendsten Anwendung von weiblicher Genitalverstümmelung. Etwa 90% der Frauen vor Ort sind betroffen. Anlässlich des Aktionstages gegen Genitalverstümmelungen sprach ich auf der Nil Insel Tuti nahe der sudanesischen Hauptstadt Khartum mit Frauenrechtlerinnen.

Wir müssen diese frauenverachtende Praxis stoppen. Weltweit sind 200 Millionen Frauen betroffen. Mein Ministerium investiert daher weitere 4 Millionen Euro in Aufklärung, Schutz und Behandlung.“

Am Freitag besuchte Gerd Müller Ägypten. Bei seinen Besuchen lag der Fokus auf der ökologischen Landwirtschaft und der klimafreundlichen Stromgewinnung durch Wasserkraft und Solarenergie.

Der Benban Solarpark ist das größte Photovoltaikkraftwerk Afrikas mit rund 32qm bebauter Fläche. Insgesamt wird der fertige Solarpark rund 7,2 Millionen Solarpanele beinhalten.
Mit 7,2 Millionen Panelen wird eine Leistung von 1.650 Megawatt erzeugt. Die Sonne Afrikas hat an 365 Tagen im Jahr eine enorme Kraft!

Ägypten hat aufgrund der idealen klimatischen Rahmenbedingungen ein großes Potential für Solarstrom und Windenergie. Aktuell liegt der Anteil der erneuerbaren Energien in Ägypten bei 9%. Ziel der Regierung sind 20% im Jahre 2022. Mein Ministerium unterstützt den Ausbau der erneuerbaren Energien in Ägypten. Im Bereich Wasserkraft sind wir Deutschen derzeit der einzige Geber. Das Wasserkraftwerk in Assuan liefert Strom für mehr als 7 Millionen Ägypter.

 

Weitere Impressionen zur Reise:

Tomatenanbau in der Wüste

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Ein Beitrag geteilt von Bundesentwicklungsministerium (@bmz_bund) am

Das größte Solarfeld Afrikas in der Wüste Ägyptens

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© 2020 Dr. Gerd Müller