Der Schutz von Mensch und Tier muss vor dem Schutz des Wolfes stehen

22.05.2019

Ein wichtiger Schritt zum Schutz der Alpwirtschaft und der Tiere auf den Alpen ist der heutige Beschluss im Bundeskabinett zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG). Wölfe dürfen danach künftig auch geschossen werden, wenn nicht klar ist, welcher Wolf den Schaden verursacht hat. Bedingung ist aber, dass ein Wolf Nutztiere gerissen hat. Präventive Abschüsse bleiben weiterhin verboten.

„Der Schutz unserer Weidetiere auf den Alpen muss vor dem Schutz des Wolfes stehen,“ macht der heimische Abgeordnete Gerd Müller deutlich. Es ist gut, dass wir den Gesetzesprozess jetzt anstoßen. Unser Ziel muss es aber weiterhin sein, auch präventive Schutzjagden zu erlauben, wenn Wölfe oder Rudel zu einer Bedrohung für Weidetiere und Menschen werden. Dies war mit dem Bundesumweltministerium zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht umsetzbar.“

 

Bild: © Michael Gottschalk/photothek.net

© 2019 Dr. Gerd Müller
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