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BMZ: Globalisierung gerecht und fair gestalten – Minister Müller auf Asien-Reise

16.06.2016

Während seiner Asien-Reise besucht Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller eine Textilfabrik in Kambodscha © photothek/GrabowskyWährend seiner Asien-Reise besucht Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller eine Textilfabrik in Kambodscha

© photothek/Grabowsky

 

Das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ins Leben gerufene Textilbündnis zeigt auch in Kambodscha Wirkung. Inzwischen beraten dort deutsche Expertinnen und Experten in rund einem Dutzend Textilfabriken zu den Themen Arbeitsschutz und Arbeitnehmerrechten. Nach dem Vorbild in Bangladesch sollen ein Netzwerk mit Arbeitsinspektoren aufgebaut und weitere Verbesserungen bei den Umweltund Sozialstandards in der Textilindustrie in Kambodscha erreicht werden.

Bundesminister Dr. Gerd Müller: „Auch in Kambodscha sehen wir die Erfolge unseres Textilbündnisses, sowohl beim Arbeitsschutz als auch bei den Umwelt- und Sozialstandards. Mindestlöhne, Unfall- und Krankenversicherung sichern Tausenden von Näherinnen inzwischen eine menschenwürdige Arbeit, von denen sie ihre Familien ernähren und die Kinder zur Schule schicken können. Mit dem Textilbündnis zeigen wir ganz konkret, wie wir mit Entwicklungspolitik die Globalisierung gerecht und fair gestalten können. Die Jeans, die im Einkauf in Kambodscha sieben US-Dollar und bei uns im Laden 70 Dollar kostet, muss der Näherin dort eine Zukunft sichern. Deshalb begrüße ich, dass der Mindestlohn in einem ersten Schritt von 100 auf 140 Dollar im Monat angehoben wurde.“

Die Textilindustrie gehört inzwischen zum wichtigsten Wirtschaftszweig in Kambodscha. Auch viele große deutsche Modemarken lassen dort produzieren. Minister  Müller: „Es ist ermutigend, dass die meisten der großen deutschen Hersteller, die auch in Kambodscha nähen lassen, Mitglied im Textilbündnis sind. Zusammen mit unseren Mitarbeitern vor Ort unterstützen sie die Zertifizierung der Fabriken und die Umsetzung von Mindeststandards bei der Produktion. Das ist ein Fortschritt und eine Blaupause auch für andere Produktionszweige in unserer globalisierten Welt.“

© 2020 Dr. Gerd Müller