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BMZ: Bundesminister Müller in Jordanien, Libanon und der Türkei

06.10.2016

Jordanien: Bundesentwicklungsminister Gerd Mueller besucht das Bauvorhaben "Bau und Ausbesserung von Straßen und Abwasserkanälen"© photothek/Trutschel Jordanien: Bundesentwicklungsminister Gerd Mueller besucht das Bauvorhaben „Bau und Ausbesserung von Straßen und Abwasserkanälen“

© photothek/Trutschel

 

Ganz im Zeichen des sich weiter verschärfenden Syrien-Konflikts ist Bundesminister Dr. Gerd Müller zu einer viertägigen Reise nach Jordanien, Libanon und in die Türkei aufgebrochen. In den drei Ländern sind rund fünf Millionen syrische Flüchtlinge offiziell registriert, über die Hälfte sind Kinder.

„Deutschland unterstützt die Aufnahmeländer rund um Syrien so stark wie nie zuvor. Das BMZ hat seine Mittel im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht und konnte damit gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort ganz konkrete Verbesserungen für die Menschen erreichen. So können über eine Million Kinder und Jugendliche in der Krisenregion mit deutscher Hilfe zur Schule gehen oder bekommen eine Ausbildung. Außerdem ist es uns gelungen, mit einer Beschäftigungsoffensive innerhalb eines halben Jahres 34.000 Jobs zu schaffen, zuletzt 8.000 Stellen für syrische Lehrer in der Türkei. Bis zum Jahresende werden wir 50.000 Arbeitsplätze geschaffen haben, durch die rund 250.000 Familienangehörige besser leben können. Unsere Arbeit zeigt: Vor Ort können wir mit einem Euro ein Vielfaches an Wirkung erzielen. In einer solch langanhaltenden Notsituation geben Schule für Kinder, Ausbildung für Jugendliche und Beschäftigung für die Eltern den Flüchtlingen und denen, die sie aufnehmen, Hoffnung und Perspektive.“

Müller führte weiter aus: „Angesichts des nahenden Winters müssen auch die anderen Staaten ihren Zusagen vollständig nachkommen und ihre Hilfen jetzt ganz konkret umsetzen. Wieder einmal warnen die UN-Organisationen davor, dass ihre Hilfsaufrufe für Syrien bislang nicht einmal zur Hälfte gedeckt sind. Diese jährlichen Hilfeschreie vor Wintereinbruch sind jämmerlich und müssen der internationalen Gemeinschaft in den Ohren klingen. Wenn wir es nicht schaffen, die Aufnahmeländer um Syrien tatkräftig zu unterstützen und den Menschen dort Perspektiven zu geben, werden sich viele verzweifelt erneut auf die lebensgefährliche Flucht begeben.“

© 2019 Dr. Gerd Müller
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