Gerd Müller trifft Lindenberger Gruppe von “Fridays for Future”

(v.l.) Lara Dietlein, Pia Dosta, BM, Sara Gretler
© Büro Dr. Gerd Müller

Bei einem Gespräch mit der Lindenberger Gruppe von “Fridays for future” auf Initiative der Westallgäuer Zeitung stellt sich Gerd Müller auf die Seite der Schüler.

Der Klimawandel sei eine Überlebensfrage der Menschheit.

Die Folgen des Klimawandels begegnen Gerd Müller auf vielen seiner Reisen. Es gibt Regionen, wie die Dürreregion in Äthiopien, wo es seit Jahren nicht mehr geregnet hat. “Die Menschen dort fragen mich, was macht ihr daheim. Ihr zerstört unsere Lebensgrundlage”.

Im Bereich des Klimawandels sei es zwar noch nicht zu spät, wir müssten aber ehrgeiziger sein, ansonsten bestände die Gefahr, dass Deutschland seine Klimaziele 2030 nicht erreicht.

Die Lindenberger Gruppe von Fridays for Future plant im Sommer eine Großdemo, bei der alle Teilnehmer mit dem Fahrrad fahren werden. Gerd Müller findet diese konkrete Idee gut. “Ihr gewinnt an Glaubwürdigkeit, wenn ihr konkrete Aktionen plant”, so Müller.

Gerd Müller möchte, das jeder bei sich selbst im Kleinen beginnt etwas für den Klimaschutz zu tun. Daher regte er bspw. das Konzept der Klimaschule an. Die Schule muss dabei zunächst den CO2 Verbrauch analysieren und reduzieren. Nicht reduzierbarer CO2 Verbrauch könne die Schule dann durch das pflanzen von Bäumen kompensieren.