Bundesminister Müller und Heil werben für faire Lieferketten

Bundesminister Müller und Heil werben für faire Lieferketten und sind sich einig:

1) gem. Aktionsbündnis gegen Kinderarbeit, Menschenhandel, Zwangsarbeit 2) faire Lieferketten als Schwerpunkt der EU-Ratspräsidentschaft 3) verbindliche Standards bei öffentl. Beschaffung 4) engere Partnerschaft mit der ILO

“Viele unserer täglichen Produkte kommen aus Entwicklungsländern: Kaffee, Kakao oder Baumwolle. Unsere Handys und Computer funktionieren nur mit Kobalt aus Afrika. Aber am Anfang der Lieferketten herrschen immer noch unglaubliche Bedingungen: Über 150 Millionen Kinder müssen weltweit arbeiten – das ist fast jedes zehnte Kind”, so Müller.

„Unternehmen müssen genau hinschauen, wie sie ihre Produkte herstellen. Viele sind hier Vorreiter und engagieren sich in freiwilligen Initiativen. Ein Gesetz würde alle großen Unternehmen in die Pflicht nehmen. Das würde die Vorreiter absichern und Rechtssicherheit schaffen“, so Müller beim 5. Zukunftsforum in Berlin.

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