Gerd Müller ist nach Afrika aufgebrochen

Ganz im Zeichen des Marshallplans mit Afrika steht die Reise von Bundesminister Dr. Gerd Müller nach Afrika. Mit Eritrea, Äthiopien, Mosambik, Botsuana, Simbabwe, Tschad und Ghana führt die Reise in sieben Länder mit sehr unterschiedlichen wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen und Reformperspektiven. Schwerpunkte der Gespräche des Ministers sind die erforderlichen Strukturreformen und der mögliche deutsche Unterstützungsbeitrag.

„Afrika ist ein Chancenkontinent. Aber Afrika muss selbst mehr leisten. Reformorientierten Ländern wie Äthiopien und Ghana bietet Deutschland eine verstärkte Unterstützung an. Klar ist aber auch: Wer nicht zum Kampf gegen Korruption und zu guter Regierungsführung bereit ist, der wird künftig mit weniger Unterstützung rechnen müssen. Genau das ist Kern des Marshallplans mit Afrika“, so Gerd Müller.

Erste Station der Reise ist Eritrea. Nach dem historischen Friedensschluss vor wenigen Wochen mit dem Nachbarn Äthiopien wirbt Gerd Müller bei seinen Gesprächen mit Staatspräsident Afewerki und Außenminister Saleh für eine weitere Öffnung des Landes.

Gerd Müller: “Die historische Vereinbarung zwischen Äthiopien und Eritrea beendet einen jahrzehntelangen Konflikt, der fast hunderttausend Menschenleben gefordert und viele Menschen zur Flucht gezwungen hat. Jetzt brauchen wir einen verlässlichen Friedensprozess. Deutschland bietet dazu seine Unterstützung an. Denn Eritrea muss seinen jungen Menschen dringend neue Perspektiven eröffnen. Das kann auch ein Signal an die vielen Eritreer sein, die nach Deutschland geflohen sind.”