BMZ: Minister Gerd Müller verurteilt Missbrauch von Kindern als Soldaten

Zum Internationalen Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten am 12. Februar fordert Bundesentwicklungsminister Gerd Müller:

„Kinder brauchen Schulen, keine Gewehre! In Syrien werden zurzeit wieder hunderte von Kindern zwangsrekrutiert. Kinder zum Kämpfen und Töten zu zwingen, ist eine verabscheuungswürdige Menschenrechtsverletzung. Die Kinder leiden unter den seelischen und körperlichen Folgen oft ein Leben lang. Wir müssen unsere Anstrengungen verstärken, diesen Missbrauch zu beenden und den Kindern ein normales Leben zurückzugeben.“

Das Entwicklungsministerium hilft ehemaligen Kindersoldaten, ein normales Leben zu führen. Weltweit werden noch immer rund 250.000 Minderjährige von Armeen und bewaffneten Gruppen zu Gräueltaten gezwungen oder sexuell missbraucht. In Kolumbien unterstützt das Ministerium beispielsweise die Reintegration ehemaliger Kindersoldaten durch berufliche Ausbildung und Eingliederung in den Arbeitsmarkt. In Liberia und Ruanda werden ehemalige Kämpfer psychosozial betreut und lernen, Konflikte gewaltfrei beizulegen.