Weltklimakonferenz in Bonn

Die Bundesregierung hat zum Auftakt der Bonner Weltklimakonferenz angekündigt, Entwicklungsländer mit weiteren 100 Millionen Euro bei der Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen: Das Bundesumweltministerium sagte 50 Millionen Euro für den Anpassungsfonds zu. Das Bundesentwicklungsministerium gibt 50 Millionen Euro in den „Least Developed Countries Fund (LDCF)“, der gezielt die ärmsten Länder bei der Klimaanpassung unterstützt.

„Dürren, Wirbelstürme, Überschwemmungen – die Entwicklungsländer haben selber am wenigsten zum Klimawandel beigetragen, tragen aber die Hauptlast. Die fortschreitende Erderwärmung gefährdet bisherige Entwicklungserfolge und wird für diese Menschen zur Überlebensfrage. Mit unserem Beitrag unterstützen wir gezielt die Ärmsten der Armen“, so Bundesentwicklungsminister Gerd Müller.

Der Anpassungsfonds finanziert unter anderem Maßnahmen zum Küstenschutz oder die Umstellung auf neue Anbaumethoden in der Landwirtschaft. Er wird von Geber- und Empfängerländern auf Augenhöhe verwaltet. Der Fonds hat bisher 67 Projekte in 63 Ländern mit einem Fördervolumen von rund 450 Millionen US-Dollar auf den Weg gebracht.

Weitere Informationen zum Anpassungsfonds finden Sie unter www.adaptation-fund.org

Bundesentwicklungsminister Gerd Mueller trifft (v.l.n.r.) Premierminister Fidschi, Bainimarama
und UN-Klima-Generalsekretaerin Espinosa und
Alexander-Ashok Sridharan, Oberbürgermeister.
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