Berufsbildung und Engagement für Flüchtlinge – Müller reist nach Ägypten und Uganda

Ganz im Zeichen der Umsetzung des Marshallplans mit Afrika steht der Besuch von Entwicklungsminister Müller in Ägypten. Gemeinsam mit der ägyptischen Ministerin für internationale Kooperation, Sahar Nasr, leitet Gerd Müller eine Sitzung der Kommission für deutsch-ägyptische Entwicklungszusammenarbeit. Im Mittelpunkt stehen dabei Berufsbildung und Beschäftigungsförderung. Schätzungen zufolge haben von den 25 Millionen ägyptischen Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren zwei Drittel keine Ausbildung und keinen festen Arbeitsplatz. Jedes Jahr drängen mehr als 800.000 junge Menschen in Ägypten auf den Arbeitsmarkt.

„Die Jugend Ägyptens braucht Chancen und Perspektiven. Nur wenn sie eine gute Ausbildung bekommt, kann sie die Entwicklung ihres Landes mitgestalten. Deshalb arbeiten wir gemeinsam am Aufbau einer dualen Ausbildung nach deutschem Vorbild”, so Müller.

Nach seinem Besuch in Kairo wird Minister Müller nach Uganda weiterreisen. Das Land hat rund 1,3 Millionen Flüchtlinge aufgenommen, davon allein über eine Million Menschen aus Südsudan. Das Entwicklungsministerium brachte zuletzt ein Hilfspaket über 60 Millionen Euro für die notleidenden Menschen in Uganda auf den Weg.