Bundesentwicklungsminister Müller trifft Burkina Fasos Staatspräsidenten

Bundesminister Müller trifft  mit dem Staatspräsidenten Burkina Fasos, Herrn Roch Marc Christian Kaboré, in der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin zusammen© photothek/Trutschel</p

Bundesminister Müller trifft mit dem Staatspräsidenten Burkina Fasos, Herrn Roch Marc Christian Kaboré, in der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin zusammen

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Den Baumwollanbau zur Jobmaschine in Burkina Faso machen – das ist eines der Ziele der deutschen Entwicklungspolitik mit Burkina Faso. Bundesminister Gerd Müller hat  bei einem Treffen mit dem Staatspräsidenten von Burkina Faso, Roch Marc Christian Kaboré, eine Vertiefung der Zusammenarbeit vereinbart. “Baumwolle ist das weiße Gold. Burkina Faso soll nicht nur die Faser, sondern auch den Stoff produzieren. Das schafft Arbeitsplätze und die Wertschöpfung bleibt im Land”, so Müller.

Baumwolle ist eines der wichtigsten Exportgüter Burkina Fasos. Mit deutscher Unterstützung sollen die Produktivität, die Qualität und die Arbeitsstandards auf den Plantagen verbessert werden. Bisher finden nur der Anbau und der erste Schritt der Weiterverarbeitung der Baumwolle, die Entkernung, im Land statt. Gemeinsam mit deutschen Investoren will die deutsche Entwicklungspolitik dafür sorgen, dass auch die Faser und der Stoff in Burkina Faso hergestellt werden.

Die sicherheitspolitischen Herausforderungen in Mali haben auch Auswirkungen auf Burkina Faso. Islamistische Gruppen destabilisieren die Grenzregion. Burkina Faso unterstützt den Kampf gegen den Terrorismus in der Region als Teil einer Initiative der Sahel-Länder, der sogenannten G5.

“Burkina Faso ist ein Stabilitätsanker in Westafrika. Wir dürfen nicht zulassen, dass weitere terroristische Gruppen aus Mali ins Land kommen. Das kann nur mit einem Sicherheitskonzept für die ganze Region gelingen”, so Minister Müller beim Gespräch mit Präsident Kaboré.